| |
Allgemeine Informationen
Haus Eichenhöhe in Eitorf ist eine Einrichtung der Jugendhilfe in freier Trägerschaft, die vornehmlich familien-ergänzende Hilfen nach §§ 34 und 41 KJHG anbietet. Der Rheinische Waisenfürsorgeverein e.V. Köln, Mitglied im DPWV, ist seit 1974 Träger dieses Hauses.
Die Außenwohngruppe ist in einem Mehrfamilienhaus am Rande des Ortskerns in einem Wohngebiet untergebracht. Zwei Etagen stehen der Wohngruppe zur Verfügung, insgesamt ca. 150 qm Wohnfläche. Eine weitere Wohnung ist an eine Mitarbeiterin der Einrichtung vermietet.
Jedem Kind kann ein Einzelzimmer zur Verfügung gestellt werden, zusätzlich verfügt die Gruppe über einen geräumigen Gruppenraum, ein Therapie-/Spielzimmer und einen großen Garten.
Eitorf ist eine Großflächengemeinde mit ca. 20.000 Einwohnern. Alle Schulformen, Ärzte und verschiedene Sportvereine befinden sich im Ort oder in gut erreichbarer Nähe. Außerdem besteht eine gute Verkehrsanbindung zum Köln-Bonner Raum und den Nachbarkreisen (ÖPNV, DB und Bundesstraße/ Autobahn).
Zielgruppe
Jungen und Mädchen im schulpflichtigen Alter, die einer intensiven Betreuung bedürfen und vorübergehend oder längerfristig nicht in einer Familie leben können.
|
|
|
Siegstrasse
|
|
|
Zimmer
|
|
|
Gelände
|
|
|
Art des Betreuungsangebotes
Die AWG ist ein stationäres Intensivangebot. Vier Mitarbeiter teilen sich den Tagdienst, die Nachtbereitschaften werden abwechselnd von zwei Mitarbeiterinnen übernommen. Das Mitarbeiterteam besteht aus pädagogischen Fachkräften mit teilweise langjähriger Berufserfahrung und/oder Fortbildungen.
Betreuungsalltag
Die Wohngruppe ist unmittelbarer Lebensraum des Kindes und vorrangiges Erziehungs-, Lern- und Experimentierfeld. Der Tagesablauf bietet stets Möglichkeiten für gezielte pädagogisch-therapeutische Interventionen. Überschaubare und günstig gestaltete Rahmenbedingungen ermöglichen ein Klima positiver Entwicklungsanreize, in dem sich Störungen, Auffälligkeiten und unangemessene Verhaltensmuster verringern können. Feste Strukturen und Rituale sind hierbei von besonderer Bedeutung. Wertschätzung als Person und die Anerkennung und Förderung der vorhandenen individuellen Fähigkeiten und Ressourcen tragen zum Aufbau eines positiven Selbstbildes bei. Maßvolle Forderungen, klare Regeln, verständnisvolle Begrenzungen und angemessene Konsequenzen bei Grenzverletzungen vermitteln die notwendige Sicherheit und Orientierung. Pflichten im persönlichen, häuslichen und gemeinschaftlichen Bereich gehören zu den realistischen Anforderungen des Gruppenalltags. Dabei sind die Kinder aktiv Beteiligte durch die Mitgestaltung des Alltags.
Familienarbeit
Durch intensiven Kontakt mit der Familie und gegenseitige Besuche schon im Vorfeld der Aufnahme werden die Eltern und Angehörigen neben dem Jugendamt direkt mit in die Arbeit einbezogen und Entwicklungsmöglichkeiten und Perspektiven gemeinsam erarbeitet.
Wir schätzen die Eltern als Experten für ihr Kind und halten deshalb diese Zusammenarbeit auch während der Unterbringung des Kindes in der Einrichtung für ein wichtiges Element unserer Arbeit. Dazu gehören neben regelmäßigen Telefonaten Gespräche in der Einrichtung, Hausbesuche, gemeinsame Aktivitäten und ähnliches.
|
|
|
|