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HAUSEichenhöhe

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Solange die Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln.
Wenn sie älter geworden sind, gib ihnen Flügel.
- aus Indien -

Haus Eichenhöhe, in Trägerschaft des Rheinischen Waisenfürsorgevereins e.V. Köln, seit 1974 in Eitorf ansässig, bietet bedarfsgerechte sozialpädagogische Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien an. Die Familie gilt dabei von Anfang an als die wichtigste Ressource, die uns in unserer systemisch ausgerichteten Arbeit zur Verfügung steht.
Unsere Einrichtung steht für eine wertschätzende Haltung gegenüber den bei uns untergebrachten Kindern, aber auch gegenüber ihren Wurzeln, das heißt vor allem gegenüber Eltern und anderen Familienangehörigen. Die Einzigartigkeit des Einzelnen, sein Recht auf freie Entfaltung und Individualität im Rahmen seiner eigenen Grenzen und Möglichkeiten sowie die des gesellschaftlichen Umfeldes anzuerkennen und zu fördern, ist wichtiger Bestandteil unserer Pädagogik. Dabei möchten wir realistische Lebensbezüge vermitteln, vorhandene Ressourcen entdecken und aktivieren und jedem Kind seine Familie erhalten oder auch (wieder-) entdecken helfen - unabhängig davon, ob eine Reintegration in den familiären Alltag oder die Verselbstständigung am Ende des Aufenthaltes stehen.

Langjährige und kompetente MitarbeiterInnen bieten Verlässlichkeit und Beziehungen, eine hohe Fachlichkeit und permanente Auseinandersetzung mit pädagogischen und gesellschaftspolitischen Themen bieten neben der ganzheitlichen Förderung und der Vernetzung mit Schulen, Ärzten und kommunalen Vereinen eine Lebenswelt, in der die Kinder und Jugendlichen sich zu selbstständigen, selbstverantwortlichen und selbstbewussten Menschen entwickeln können.

Nicht nur Eltern, Lehrer und Kinder sind beteiligt - eine enge Zusammenarbeit mit den KollegInnen der Jugendämter ist für uns unerlässlich.
Dabei ist uns wichtig, dass wir bei aller notwendigen Wirtschaftlichkeit, die unser Handeln mit bestimmt, stets auch die Fachlichkeit im Blick haben. Dies drückt sich zum einen aus in der Professionalität unserer engagierten und belastbaren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich in ihrer Unterschiedlichkeit gut ergänzen und vielfältige Modelle für Lebensgestaltung bieten; doch durch eine enge und durch Supervision begleitete Zusammenarbeit eine verlässliche und Sicherheit bietende Atmosphäre schaffen.

Unsere überschaubaren Strukturen sind fest, dabei nicht starr, sie bieten Halt: dies kann der Boden sein, in den sich die Wurzeln eingraben - dies kann aber auch die Startbahn werden in ein Leben, das - wieder oder erstmals - in der Familie oder in der Selbstständigkeit stattfindet. Entwicklungsprozesse werden angeregt und begleitet, dabei setzen wir stets das Vertrauen auf die dem Kind, Jugendlichen und der Familie eigenen Kräfte.


Einige Antworten auf Fragen, die uns immer wieder gestellt werden
Nein - wir sind kein Waisenhaus. Die Kinder und Jugendlichen können nur vorübergehend oder längerfristig nicht in einer Familie leben. Die Familie ist dennoch häufig wichtigster Bezugspunkt. Wir wollen deshalb die Familie auch nicht ersetzen, sondern ergänzen.
Die Kinder leben überwiegend im Heim - auch nachts; Ferientage und etwa jedes zweite Wochenende werden von vielen aber zu Hause verbracht.
Wir überlegen gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen und deren Familien so wie dem Jugendamt, ob und wie ein künftiges Familienleben gestaltet werden kann. Dann unterstützen und begleiten wir im Lernen neuer Formen des Zusammenlebens, bis dieses wieder stattfindet. Manche Familien entdecken, dass ein Zusammenleben nicht funktioniert - dann begleiten wir die Jugendlichen und deren Familie im notwendigen Ablösungsprozess.


Intensivangebot I
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